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DORSTENER ZEITUNG
...musizierten die Tetraphonics Händels Musik in der Durchsichtigkeit und
tänzerischen Spritzigkeit der barocken Partitur. Dynamische Stufungen
verdeutlichten dabei sinnvoll Strukturen. ... Ebenso geistreich bot sich das "Petit Quatuor pour saxophones" des genialen Jean
Francaix. Die Partitur ist vollgespickt mit einfallsreichen Überraschungen, die
das Quartett in überspringender Spiellaune mit all den rhythmischen wie
blastechnischen Raffinessen überzeugend vortrug. ... Darüber nicht zu vergessen
"Ulla in Africa", eine witzige Parodie mit virtuosen afrikanischen Rhythmen von
Heiner Wiberny, die den stürmischen Beifall des Publikums vollauf verdiente. ...
WAZ
Von pastoralem Getändel bis zum ersten Anflug munterer Wildheit zeigte sich hier
die rhythmische Stärke des Ensembles. Dessen vier Instrumente fanden mit
Delikatesse zum "Einklang", formten so - mit Claude Debussys "Arabésque 1 - die
filigranen Verzierungen im typischen Pastellton des Impressionismus. Die
"Leichtigkeit und Sensibilität"...zeichneten die Tetraphonicer virtuos nach. ...
Mit noch mehr Verve stürzten sich die Vier in die rhythmischen Teufeleien, die
Astor Piazzolla mit seinem "Night Club" und "Concert d'aujourd'hui" bereitet
hatte: aus seinem Tango nuevo nahmen die Saxophone elegant das Tempo und
verwandelten Modernismus in eine mondäne Serenade. ...
WNZ / GIESSENER ALLGEMEINE ZEITUNG
Wetzlar(wv). Wenn vier exzellente Saxophonisten harmonisch musizieren, können
sich die Besucher auf eine musikalische Sternstunde freuen. So geschehen am
Samstag Abend im Wetzlarer Dom, wo das Tetraphonics-Quartett mit einer
großartigen Leistung den 400 Gästen eine Reise durch die Welt der Melodien
bescherte... Der Kirchenmusikdirektor hatte wohl schon eine Ahnung, wie ein
symphonischen Konzert, interpretiert durch den wandlungsfähigen Klang des
Saxophons, in einem sakralen Gotteshaus ankommen würde. ...
Wunderbare Schlussakkorde durchzogen den Dom, gespielt von Instrumenten, die
eigentlich zu den Exoten der Klassik gehören. Die Besucher bedankten sich bei
den Gästen aus Köln für eine grandiose Leistung mit stürmischem Beifall.
KÖLNER RUNDSCHAU
- Tetraphonics beeindruckte bei Konzert in der Christuskirche -
Brühl. Das Saxophonquartett Tetraphonics verfügt über ein breites Repertoire
und großes stilistisches Einfühlvermögen. ... Drei Fugen aus Bachs
"Wohltemperiertem Klavier" ließen in der ungewohnten Besetzung aufhorchen!...
Im Mittelpunkt des Konzerts aber stand die Aufführung der Komposition "VOX" für
Saxophonquartett und Orgel. Sichtlich bewegt war Willy Giefer auch jetzt von der
Interpretation seines dreisätzigen Werkes...Von der Empore aus drangen die
Nachempfindungen der Engelsstimme, der himmlischen Stimme und der menschlichen
Stimme in den Kirchenraum. In aufwühlenden und in ruhigeren Passagen
verschmolzen hier die Klangfarben der Instrumente; die Musiker fesselten durch
eine dichte, spannungsgeladene Interpretation, die großen Eindruck hinterließ.
... Rauschenden Beifall gab es dafür von den Zuhörern, die sich noch zwei
Zugaben erklatschten.
Neue Presse Coburg
- Bach und Mozart hätten Ohren gemacht -
Wie ein wahrer Jungbrunnen erfrischte beim 3. Konzert der 18. Saison der
Kammerkonzerte Kloster Banz am Sonntag das Saxophonquartett "Tetraphonics" ...
Steffen Haß, Elmar Frey, Volker Ax und Noah Bedrin ... boten ein ungeheuer
vielseitiges Programm "von Bach bis Bernstein"... und Bach hätte Ohren gemacht.
Contrapunctus I, IV, XII und IX kamen ungewohnt weich und fließend, ohne harten
Tastenanschlag und mit ungeheuer langem Atem der Musiker. ... Staunen im
Publikum, doch ein angenehm berührtes. ...
In der Bearbeitung von Steffen Haß ertönte das zweite der sechs Haydn-Quartette
KV 421 von W.A. Mozart, ganz anders zwar, als gewohnt, doch auch hier
profitierend von der enormen Klangfülle der variablen Instrumente...originell
gelöst und mit Leichtigkeit...ganz in Mozarts Sinne und somit ein passendes
Geschenk zu dessen 252. Geburtstag an diesem Abend. ...
Bigband-feeling erfreute schließlich mit George Gershwin: "Liza", soft und easy,
dann das populäre "Oh Lady be good". Charmant intoniert und mit den originalen
Instrumenten aus den 1920er und 30er Jahre gerade im Klangbild äußerst
authentisch. ... Der große Meister Leonard Bernstein war Glanz- und
Schlußpunkt: aus der famosen "West Side Story" präsentierte das Quartett
noch das redselige "I feel pretty" und zur Freude aller mit gehörigem Schalk
"Gee, Officer Krupke": Witz und Charme, hervorragend angekommen und mit
reichlich Applaus belohnt.
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KÖLNER STADTANZEIGER
- Die Tetraphonics meisterten Fugen wie auch zeitgenössische Kompositionen -
Gewiss, das erst 1841 erfundene Saxophon konnte Bach nicht kennen. Doch schon
nach wenigen Augenblicken wurde deutlich, daß die vierstimmigen Fugen wie
gemacht sind für das facettenreiche und wandlungsfähige Spiel des Quartetts. Die
formal strenge Kompositionstechnik Bachs erhielt hier eine Lebendigkeit, die in
den üblichen Einspielungen auf Tasteninstrumenten oft ihresgleichen sucht. ...
Doch das Ensemble hat natürlich noch viel mehr drauf. Die vier Musiker...setzten
ihre musikalische Zeitreise fort mit...Aleksandr Glazunovs Saxophonquartett
B-Dur op.109...in den folgenden Variationen und in dem virtuosen Finale
entfalteten die vier Instrumente ihre ganze charakterliche Vielfalt: da glaubt
man stellenweise eine Flöte zu hören oder einen ganzen Streicherteppich. Es war
faszinierend, was die vier Musiker aus ihren Instrumenten herauszuholen imstande
waren. ...
Das bestens gestimmte Publikum erklatschte sich noch drei Zugaben,...
RHEINISCHE POST
"Einfach fabelhaft in allen Tonlagen … Zu erleben war ein außergewöhnlich temperamentvolles Ensemble, dem beim überschäumend lebendigen Spiel wahre Kabinettstückchen an Durchhörbarkeit gelangen, das aber auch mit makelose Klangkultur für sich einzunehmen verstand … Unbedingt hörenswert."
"Mit Alexander Glasunow bezeugten die vier begeisternden Virtuosen weltmännische Grandezza und zeigten eine triumphale Vereinbarung von Traditionen aus Barock und Wiener Klassik zu einer neuen musikalischen Sprache."
NEUE WESTFÄLISCHE
"Der Konzertabend … bewies, wie aufreibend und unberechenbar gute moderne Musik sein kann, die aber nicht nur in intellektuellen Höhen schwebt, sondern immer ein ironisches Augenzwinkern für die Zuhörer übrig hat."
"Ihre große Klasse bewiesen die Tetraphonics dann auch in den Zugaben: … eine Transkription von Claude Debussys parodistischem "Golliwogg's Cakewalk", die so gelungen klang, als wäre sie ursprünglich für Saxophonquartett und nicht für Klavier geschrieben."
KÖLNER STADTANZEIGER
"In den Bagatellen des 1995 verstorbenen Günter Bialas gaben die Künstler ein Beispiel konzentrierten Musizierens – kompakt, spannend, witzig und aufwühlend. Auch die Bearbeitung von J.S.Bachs Orgelfuge g-moll gelang den Bläsern mitreißend." Im September 1997 stellte Tetraphonics seine Debut CD "Wechselspiele" auf der Klassik-Komm in Hamburg vor.
"Das Hören der CD mit der Gruppe "Tetraphonics" bereitet ein Tetravergnügen, weil alle vier Musiker excellente Saxophonspieler sind." MAURICIO KAGEL
"… reife Interpretation der neuen Werke und überaus freudige, lebendige Spielweise der alten Werke. …"
CARINA RASCHER
"Vous defendez avec une grande musicalité les possibilités si particulières du quatuor de saxophones …. Bravo! Et merci encore."
JEAN-MARIE LONDEIX
WNZ - Mittelhessen
-Quartett zündet Feuerwerk: Tetraphonics geben Jahresabschlußkonzert im
Wetzlarer Dom-
...wechselten die Musiker in ihrer Programmfolge mühelos Jahrhunderte und
Stilrichtungen, und das alles mit Spaß und Spielfreude. ...
Die Künstler...verstanden es, komplizierte Arrangements aus fünf Jahrhunderten,
vom Barock bis Swing und Jazz, feierlich getragen oder feurig spritzig, zu
interpretieren. ...
Mit..."Kunst der Fuge"...des Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian
Bach...sorgte das Quartett für einen eher besinnlichen Auftakt. Die
Fugen...ließen in der ungewohnten Besetzung aufhorchen. ...
Eine besondere Kostprobe seiner Kunst bot das Quartett mit dem vierteiligen
Streichquartett in d-moll KV 421, ein Meisterwerk der Wiener Klassik...
Klanglich gut aufeinander abgestimmt, virtuos und scheinbar mühelos in den
schnellen Sätzen, ausdrucksstark und mit warmem Klang beispielsweise im Andante,
interpretierten die "Tetraphonics" das Werk. ... |
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