das quartett

Das Quartett verwendet Instrumente und Mundstücke, die nach dem ursprünglichen Design von Sax gebaut sind, um eine ausgewogene aber gleichzeitig hoch flexible und nuancierte Tonqualität zu erreichen. Der Saxophonpionier Sigurd Raschèr etablierte diese Tonqulität, welche an die Kraft und Klarheit von Blechblasinstrumenten, die Sanftheit von Streichinstrumenten oder auch an die menschliche Stimme erinnern kann.

Tetraphonics setzt diese Tradition klassischen Saxophons fort und entfaltet sie in einem zeitgenössischen Kontext weiter. Indem auf diese Weise der Klangreichtum des Instruments genutzt wird, zielt das Quartett darauf, die vorgefassten Vorstellungen darüber, wie ein Saxophon klingen kann, zu ändern.

Tetraphonics bietet:

  • einen einzigartigen Klang, der harmonisch ausgewogen, farbenreich und obertonreich ist und dadurch ideal für Konzertmusik und den Bereich, der als „klassisches Saxophon“ bezeichnet werden kann,
  • ein vielseitiges Repertoire von Barock und Klassik über Jazz bis zu den neusten Werken zeitgenössischer Komponisten,
  • ein Spektrum thematisch gestalteter Programme für unterschiedliche Anlässe, in denen unsere einmalige Tonqualität und das breite Repertoire zur Anwendung kommen,
  • nachhaltige Vermittlung unseres Stils durch Workshops, um diese Tradition des Saxophonspiels weiter zu geben und voran zu treiben,
  • mehr als 100 Jahre professionelle Erfahrung aller vier Quartettmitglieder zusammen, einschließlich ihrer umfangreichen Ausbildung an Universitäten in Deutschland, Holland und den USA.

Tetraphonics konzertierte in Köln, Bonn, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bochum, Braunschweig, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Freiburg, Rotterdam, Maastricht, Florenz, New York (knitting factory, Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland), Montrèal und an vielen weiteren Orten. Neben Rundfunkproduktionen (NDR, Deutschlandfunk) betätigt sich Tetraphonics auch auf dem pädagogischen Sektor und gibt Workshops und Meisterkurse in Deutschland und Italien. 

Tetraphonics hat zahlreiche ihm gewidmete Werke uraufgeführt, z.B. von namhaften Komponisten wie Enjott Schneider, Stefan Thomas, Michael Denhoff, Prof. Frank Zabel, Willy Giefer, und Christian Banasik. Tetraphonics spielt Originalkompositionen von Iannis Xenakis, Philipp Glass oder Tristan Keuris mit derselben Begeisterung wie die gesamte „klassische“ Saxophonquartettliteratur (A. Glasunov, E. Bozza, A. Descenclos, G. Piernè etc.), Tangomusik von Astor Piazolla, und adaptierte Werke von Kurt Weill, Leonard Bernstein oder George Gershwin. 

In 2000 wurde Tetraphonics in das neu gegründete Raschèr Saxophone Orchestra berufen, bestehend aus zwölf Saxophonen vom Sopran- bis zum Basssaxophon. Neben einer CD-Einspielung mit Werken von Bach, Grieg, Steve Reich u.a. gab es bereits Produktionen beim Bayrischen und beim Schweizer Rundfunk, Konzerte bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und beim Schwarzwaldmusikfestival u.a.m.