presseberichte

konzerte

"Einfach fabelhaft in allen Tonlagen … Zu erleben war ein außergewöhnlich temperamentvolles Ensemble, dem beim überschäumend lebendigen Spiel wahre Kabinettstückchen an Durchhörbarkeit gelangen, das aber auch mit makelose Klangkultur für sich einzunehmen verstand … Unbedingt hörenswert." (Rheinische Post)

"Mit Alexander Glasunow bezeugten die vier begeisternden Virtuosen weltmännische Grandezza und zeigten eine triumphale Vereinbarung von Traditionen aus Barock und Wiener Klassik zu einer neuen musikalischen Sprache." (Rheinische Post)

"Der Konzertabend … bewies, wie aufreibend und unberechenbar gute moderne Musik sein kann, die aber nicht nur in intellektuellen Höhen schwebt, sondern immer ein ironisches Augenzwinkern für die Zuhörer übrig hat." 
(Neue Westfälische)

"Ihre große Klasse bewiesen die Tetraphonics dann auch in den Zugaben: … eine Transkription von Claude Debussys parodistischem "Golliwogg's Cakewalk", die so gelungen klang, als wäre sie ursprünglich für Saxophonquartett und nicht für Klavier geschrieben." (Neue Westfälische)

"In den Bagatellen des 1995 verstorbenen Günter Bialas gaben die Künstler ein Beispiel konzentrierten Musizierens – kompakt, spannend, witzig und aufwühlend. Auch die Bearbeitung von J.S.Bachs Orgelfuge g-moll gelang den Bläsern mitreißend." (Kölner Stadtanzeiger)

 

MANNHEIMER MORGEN / Stefan M. Dettlinger, 2010

…Mindestens genauso imposant aber war der Umgang der Bläser mit der wesentlich avantgardistischer wirkenden Uraufführung „Windings“ von Miklós Maros, das den Musikern [der Mannheimer Bläserphilharmonie] alle Konzentration abverlangte. In strenger Struktur modellierte [Dirigent] Theinert eine irisierende, atmosphärische Klangfläche, die vom Saxophonquartett Tetraphonics (Steffen Haß, Elmar Frey, Volker Ax und Noah Bedrin) mit solistisch-virtuosem Leben angereichert wurde. Die Leistung, ein solches Werk so auf den Punkt zu musizieren, kann man gar nicht hoch genug einstufen. Tetraphonics legten noch einen zugegebenen Bach nach. …Ein exzellentes Konzert. 

 

KREISNACHRICHTEN CALW / Bettina Bausch, 2009

„QUARTETT FORMT ZAUBERHAFTE KLÄNGE“

Calw. Alte Meister wie Bach und Mozart auf dem Saxophon zu spielen, zumal es zu deren Lebzeiten noch gar kein Saxophon gab – geht das überhaupt? Es geht! Das bewies das Quartett Tetraphonics am Karfreitag in der Stadtkirche. …Faszinierend sind die vielfältigen Klangmöglichkeiten, die dieses Holzblasinstrument entfalten kann. Mal sind es Klänge in der Nähe der Streichinstrumente, dann wieder eher Töne, die an Flöte, Horn oder gar Tierlaute erinnern.

Diese Möglichkeiten macht sich das Quartett zunutze. Die Musikprofis präsentierten sich als musikalische Einheit von hohem Rang. Im Zusammenspiel der vier Musiker gab es keinerlei Abstimmungsschwierigkeiten. Die Akteure verstanden sich geradezu mit traumwandlerischer Sicherheit und spielten wie aus einem Guss. …Am Ende traten die Besucher nach mehreren Zugaben von einer beeindruckend intensiven Musik angerührt den Heimweg an …

 

WNZ – GIESSENER ALLGEMEINE ZEITUNG (Wetzlar) / Werner Volkmar, 2008/09

„QUARTETT ZÜNDET FEUERWERK“

Wenn vier exzellente Saxophonisten harmonisch musizieren, können sich die Besucher auf ein musikalisches Feuerwerk freuen….Die Künstler verstanden es, komplizierte Arrangements aus fünf Jahrhunderten, vom Barock bis Swing und Jazz, feierlich getragen oder feurig spritzig, zu interpretieren. …. Wunderbare Schlussakkorde durchzogen den Dom, gespielt von Instrumenten, die eigentlich zu den Exoten der Klassik gehören. Die Besucher bedankten sich bei den Gästen aus Köln für ihre grandiose Leistung mit stürmischem Beifall.

 

NEUE PRESSE COBURG / Tanja Kaufmann, 2008

„BACH UND MOZART HÄTTEN OHREN GEMACHT“

Wie ein wahrer Jungbrunnen erfrischte beim 3. Konzert der 18. Saison der Kammerkonzerte Kloster Banz am Sonntag das Saxophonquartett Tetraphonics … Steffen Haß, Elmar Frey, Volker Ax und Noah Bedrin … boten ein ungeheuer vielseitiges Programm „von Bach bis Bernstein“…und Bach hätte Ohren gemacht. Contrapuncti I, IV, XII und IX kamen ungewöhnlich weich und fließend, ohne harten Tastenanschlag und mit ungeheuer langem Atem der Musiker … Staunen im Publikum, doch ein angenehm berührtes …

In der Bearbeitung von Steffen Haß ertönte das zweite der sechs Haydn-Quartette KV 421 von W.A. Mozart, ganz anders zwar, als gewohnt, doch auch hier profitierend von der enormen Klangfülle der variablen Instrumente … originell gelöst und mit Leichtigkeit ganz in Mozarts Sinne und somit ein passendes Geschenk zu dessen 252. Geburtstag an diesem Abend. …Bigband-feeling erfreute schließlich mit George Gershwin: „Liza“, soft und easy, dann das populäre „Oh. Lady be good“. Charmant intoniert und mit den originalen Instrumenten aus den 1920er und 30er Jahre gerade im Klangbild äußerst authentisch …. Der große Meister Leonard Bernstein war Glanz- und Schlußpunkt: aus der famosen „West Side Story“ präsentierte das Quartett noch das redselige „I feel pretty“ und zur Freude aller mit gehörigem Schalk „Gee, Officer Krupke“. Witz und Charm, hervorragend angekommen und mit reichlich Applaus belohnt.

 

KÖLNER RUNDSCHAU – RHEIN-ERFT / Hanna Styrie, 2007

„VON BACH BIS BERNSTEIN“

Brühl. Das Saxophonquartett Tetraphonics verfügt über ein breites Repertoire und großes stilistisches Einfühlvermögen. … Drei Fugen aus Bachs „Wohltemperierten Klavier“ ließen in der ungewohnten Besetzung aufhorchen! …Im Mittelpunkt des Konzert aber stand die Aufführung der Komposition „VOX“ für Saxophonquartett und Orgel …Sichtlich bewegt war Willy Giefer auch jetzt von der Interpretation seines Werkes…Von der Empore aus drangen die Nachempfindungen der Engelsstimme, der himmlischen Stimme und der menschlichen Stimme in den Kirchenraum. In aufwühlenden und in ruhigen Passagen verschmolzen hier die Klangfarben der Instrumente; die Musiker fesselten durch eine dichte, spannungsgeladene Interpretation, die großen Eindruck hinterließ. ….. Rauschender Beifall gab es dafür von den Zuhörern, die sich noch zwei Zugaben erklatschten.

 

KÖLNER STADTANZEIGER /  Jan Rossbach, 2007

BACH WÄRE VOM SAXOPHON BEGEISTERT GEWESEN

Brühl. … Gewiss, das erst 1841 erfundene Saxophon konnte Bach nicht kennen. Doch schon nach wenigen Augenblicken wurde deutlich, daß die vierstimmigen Fugen wie gemacht sind für das facettenreiche und wandlungsfähige Spiel des Quartetts. Die formal strenge Kompositionstechnik Bachs erhielt hier eine Lebendigkeit, die in den üblichen Einspielungen auf Tasteninstrumenten oft ihresgleichen sucht. … Doch das Ensemble hat natürlich noch viel mehr drauf. … Es war faszinierend, was die vier Musiker aus ihren Instrumenten herauszuholen imstande waren …. Das bestens gestimmte Publikum erklatschte sich noch drei Zugaben. 

 

DORSTENER ZEITUNG / Volker Wiltberger, 2003

„TETRAPHONICS ÖFFNETEN EINEN KÖCHER VOLLER HÖHEPUNKTE“

… musizierten die Tetraphonics Händels Musik in der Durchsichtigkeit und tänzerischen Spritzigkeit der barocken Partitur. Dynamische Stufungen verdeutlichten dabei sinnvoll Strukturen …

Ebenso geistreich bot sich das „Petit Quatuor pour saxophones“ des genialen Jean Françaix. Die Partitur ist vollgespickt mit einfallsreichen Überraschungen, die das Quartett in überspringender Spiellaune mit all den rhythmischen wie blastechnischen Raffinessen überzeugend vortrug. … Darüber nicht zu vergessen „Ulla in Afrika“, eine witzige Parodie mit virtuosen afrikanischen Rhythmen von Heiner Wiberny, die den stürmischen Beifall des Publikums vollauf verdiente. …

 

WAZ / Ralph Wilms, 2003

„VIER TANZENDE SAXOPHONE MIT WITZ UND CHARME“

… Von pastoralem Getändel bis zum ersten Anflug munterer Wildheit zeigte sich hier die rhythmische Stärke des Ensembles. Dessen vier Instrumente fanden mit Delikatesse zum „Einklang“, formten so – mit Claude Debussys „Arabesque No.1“ – die filigranen Verzierungen im typischen Pastellton des Impressionismus. Die Leichtigkeit und Sensibilität … zeichnteten die Tetraphoniker virtuos nach….. Mit noch mehr Verve stürzten sich die Vier in die rhythmischen Teufeleien, die Astor Piazzolla mit seinem „Night Club“ und „Concert d’aujourd’hui“ bereitet hatte: aus seinem Tango nuove nahmen die Saxophone elegant das Tempo und verwandelten Modernismus in eine mondäne Serenade …

cd-aufnahmen

„The Invitation - Saxophonquartette des 20. Jahrhunderts“ - 2007

(Cybele Records SACD 261.001)

Abenteuerlustige Zuhörer und Saxophonfreunde werden sicherlich diese stimulierende Scheibe begrüßen; selbst die eher zögerlichen Hörer dürften viel zum Genießen finden:…

[Concerto for saxophoe quartet /Philip Glass]…Die Aufnahme ist ideal ausbalanciert, jedes Instrument kommt in einer generell klaren und warmen Akustik gut zur Geltung. Die tieferen Register habe eine wunderbar gutturale Klangqualität, die höheren belebend und klar… und geradezu mit einer erstaunlichen Darbietung an instrumentalen Schattierungen. Alles in allem sehr reizvoll und sachkundig gespielt….

Als Komponistin anerkennt Barbara Thompson durchaus ihre Verpflichtung gegenüber Jazz-Musikern, besonders Duke Ellington und John Coltrane. Ihr Saxophonquartett Nr.2 [„Von der Dunkelheit ans Licht“] …. ist in sechs Sätze unterteilt, jeder davon einer speziellen Farbe zugewiesen: „schwarz“ -  diese Musik klingt zunächst noch verwirrend, schleifend, aber erregt schnell Aufmerksamkeit und läßt diese nicht mehr los…“rot“ – mit zu Beginn fast schockierendem Wutausbruch über rastlose Baßlinien moduliert dieser Satz mit seinem Erscheinungsbild an Rhythmen, repräsentativ für Furcht und Fassungslosigkeit, zum mehr melancholischen, fast blues-artigen „blue-cool“ – tatsächlich gibt es hier gelegentlich momente, wo dieser Satz unheimlich an Gershwins „Rhapsody in Blue“ erinnert. Die Spieler gehen immer wieder auf die wechselnden Anforderungen der Partitur ein und haben keine Schwierigkeit mit den eher virtuosen – nicht dankbaren – Passagen. Bemerkenswert auch, daß das bisweilen sehr schnelle Vibrato und die Glissandi, die Thompson fordert, die Musiker ebenfalls nicht in Verlegenheit bringen… „grün“ – der wohl erstaunlichste Satz von allen. Kaum zu erinnern, wann Saxophone so fremdartig geklungen haben, fast entkörpert immateriell. Klar, daß Thompson ein richtiges Verständnis für die Ausdrucksmöglichkeiten des Saxophons hat….äußerst eindrucksvoll, sowohl als Komposition als auch die vorliegende Aufführung an sich… „gelb-Schmetterlinge“ – kreiert im ganzen eine sonnige Stimmung…“weiß-Friede“ – hier gibt es eine neue Art schlichter Ehrlichkeit, eine Einfachheit, die ein sehr schön anhaltendes und nuanciertes Spiel verschleiert. Die geballte Konzentration und der geschickte Umgang in der Stimmführung dieser vier Spieler sind geradezu erstaunlich und zeichnen sie in dieser mustergültigen Aufnahme in jeder Hinsicht aus. …

Das „Rondo“ des tschechischen Komponisten Zden?k Lukáš… in dieser Aufnahme klingen die Soli geradezu gloreich, eine getreuere Verkörperung des Saxophons wird man sicher kaum zu Gehör bekommen. …

Der Bach, als bonus-track ausgewiesen, ist eine angenehme, wenn nicht leichtgewichtige zugabe zu einer sonst bewundernswerten Sammlung. Ja, geschickt und leichtfüßig gespielt, ist er geradezu ein „Parkspaziergang“ verglichen mit den anderen Werken auf dieser SACD.

-Dan Morgan, MusicWeb International-

(ArkivMusic.com The Source for Classical Music)

 

Wer sich eine gute Stunde lang den ausgeglichenen Wohlklang vierer Saxophone zu Gemüte führen will, der möge sich die neue SACD „The Inviation – Saxophonquartette des 20. Jahrhunderts“ besorgen. Die Tetraphonics legen mit dieser Einspielung Maßstab setzende Interpretationen neuerer und neuester Werke für Saxophonquartett vor. Sie sind international anerkannte Musiker und Experten auf dem Gebiet der „originalen“ Saxophon-Bauweise nach Adolphe Sax, bei der das Saxophon noch nach Holzblasinstrument klingt und noch nicht für den späteren Gebrauch als „outdoor“-Instrument der Blechbläsergruppe klanglich angeglichen wurde.

So klingen auch die modern konzipierten Stücke angenehm sanft und samtig, mit Seele und Schmelz im Ton. …Abgesehen von der technischen Perfektion des „Super-Audio“-Systems macht die brillante Einspielung des Tetraphonics-Quartetts das Hören zum Erlebnis!

-Andrea Csollány (Komponistin)-

 

"Quilt" - 2004

….. wie ein Frühlingserwachen – wirklich toll!!....

-Carina M. Raschèr (The Raschèr Saxophone Quartet)-

 

Klein, aber fein, die CD „QUILT“ des renommierten Saxophonquartetts Tetraphonics …Das Quartett, auf alten Buescher Saxophonen musizierend, zeichnet sich stets durch hinreißend geschmeidigen wie flexiblen Klang aus.

Bereits die drei Fugen aus Bachs „Wohltemperierten Klavier“ zu Beginn werden so zu einem wahren Ohrenschmaus…sind transparent durch die eigenen Klangfarben der vier Instrumente, die Fahrt ins Innere der Fuge wird zu einer Erlebnisreise!

Herzstück der CD ist wohl das bezaubernde „Quatuor pour saxophones“ der Brüder Maurice und Faustin Jeanjean. …. Im klassisch konzipierten viersätzigen Werk treffen sich Mendelssohn’scher Esprit und spätromantische Harmonienseligkeit; der erste Satz „Gaité Villageoise“ lässt das Sopransaxophon mit elfenhafter Geschwindigkeit in den oberen Registern zwitschern, das „Doux Paysage“ zaubert eine melancholisch-elegische Landschaft. „Sommernachtstraum-Flair“ herrscht in den „Papillons“ und mit französischer Mondänität kommt das „Concert sur la place“ daher.

In George Gershwins Klassikern „Liza“ und „Lady be good“ wird stilvoll geswingt, ebenso im munteren „Ulla in Afrika“ des Jazz-Saxophonisten und Komponisten Heiner Wiberny. ….

Eine Scheibe also, auf der sich Spielfreude und Präzision die Hand geben, leichtfüßig und klangschön musiziert. Man darf gespannt sein auf weiteres.

-Andrea Csollány (Komponistin)-

 

"Wechselspiele" - 1997

"Das Hören der CD mit der Gruppe "Tetraphonics" bereitet ein Tetravergnügen, weil alle vier Musiker excellente Saxophonspieler sind." Mauricio Kagel

"… reife Interpretation der neuen Werke und überaus freudige, lebendige Spielweise der alten Werke. …" Carina Raschèr

"Vous defendez avec une grande musicalité les possibilités si particulières du quatuor de saxophones …. Bravo! Et merci encore." Jean-Marie Londeix